9. Platz in Liechtenstein – Chris testet sich beim Berglauf

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Fakten
31.05.2014
LGT Halbmarathon Plus (im Rahmnen des “LGT Alpin Marathon”)

http://www.lgt-alpin-marathon.li

Liechtenstein / bei Vaduz
25k / D+1411m D-519m

Genau vor zwei Jahren startete Chris bei diesem Lauf schon einmal und feierte damit sein Berglauf-Debut. So spontan wie damals entschloss er sich auch dieses Jahr an dem 25km-Lauf teilzunehmen. Die 85.00 Sfr Startgebühr für Nachmelder its zwar recht hoch, aber der Wettkampf ist auch wirklich perfekt und professionell Organisiert. Lediglich der Informationsgehalt der Wegseite lässt wie auch vor zwei Jahren zu wünschen übrig.

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Früh klingelte der Wecker und dann ging es in das Fürstentum, die Gegend in denen die viele andere attraktiven Läufer-Berge wie Pilze aus dem Boden ragen. Aber heute war der Berg erst einmal über 10km Asphalt zu erreichen, was eine gute Renneinteilung erfordert. Chris nahm sich vor so ca. 40min in die ersten 10k zu investieren, aber war dieses Tempo leider schon sehr lange nicht mehr gelaufen über eine solche Distanz, aber wer nicht wagt…

Chris:”Ich war schockiert, das nach den ersten 4 Kilometern in 16min über 50 Marathon- und Halbmarathon-Läufer vor mir waren!!!”

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Die ersten Höhenmeter auf Asphalt waren ungewohnt flüssig zu laufen, aber Chris zügelte sich und wartete auf die steileren Waldpassagen. Dort angekommen macht er die ordentlich Boden gut und schob sich langsam weiter nach vorne. Ab Kilometer 12 holte er dann eine ganze Gruppe ein, merkte aber, dass die Kräfte auch etwas schwanden.

Es folgte eine flache Passage in der er sich erholte und leider etwas zu sehr herumbummelte. Natürlich ist es angenehm mal 6-7min im Grundlagenpuls zu laufen, aber es ist eben ein Wettkampf! Ab da hatte der “Schonmodus” den “Wettkampfmodus” verdrängt und es wurde öfters mal gegangen. Erst als der höchste Punkt erreciht war, legte Chris wieder los und liess es Berg ab etwas laufen. Er lief eine weiter Gruppe auf und konnte diese Überholen und auch einen weiteren Läufer vor ihm konnte er stellen, aber es kam zum Duell auf der Ziel”geraden”.

Die letzten 400m Meter waren jedoch alles andere als eine Ziel”gerade”, weder vertikal, noch horizontal und dies zwang Chris wie auch schon vor zwei Jahren in die Knie und er verlor das Duell und lief somit als 9. in Ziel. Die Zeit war zu seiner Enttäuschung 1,5min langsamer als vor zwei Jahren. Er hatte es schon befürchtet, dass dies passieren könnte, aber doch nicht erwartet.

Chris:”Meine Form ist momentan einfach nicht gut, aber je früher ich das merke, desto eher kann ich noch die Weichen für die weitere Saison stellen. Jetzt ist nächste Woche an der Zugspitze eben “Handbremse ziehen” angesagt.”

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